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KLIMA-MEER-RECHT Ist
da etwas, was Europa schneller warm macht?
Auch E. Xoplaki (2006)[2] kommt zu entsprechenden Aussagen (s.u. Text-Referenz II):
Beide Autorenteams bieten nicht mehr als diese Feststellungen, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, mögliche Ursachen zu benennen und zu diskutieren. Somit ist die Frage berechtigt: Ist da etwas, was Europa schneller warm macht?
Dies erlaubt - in Verbindung mit den zitierten Ergebnissen von Oldenborgh und Xoplaki folgende Thesen aufzustellen: (1)
___Die Erwärmung seit dem ersten Weltkrieg, die im Herbst 1938 einen Höhepunkt erreichte, hätte sich in den folgenden Jahren fortgesetzt, wenn dieser Trend nicht abrupt durch Seekriegsaktivitäten seit September 1939 beendet worden wäre. Es folgte der kälteste Winter seit über 100 Jahren in Nordeuropa. (2) Die ‚heißen’ Herbstjahre 1938 und 2000/2006 ___Die nach dem 1. Weltkrieg permanent ansteigende Schifftonnage sowie Schiffstiefgang und Geschwindigkeit, steigerten im Herbst die Wärmeabgabe. Dadurch wird der Herbst in den betroffenen Regionen wärmer als der in anderen Vergleichsregionen. ___Nach dem 2. Weltkrieg hat sich der Ablauf von 1919 -1939 im verstärkten Maße wiederholt, so dass die Ostsee im Winter 2007/08, mit dem schwächsten Eiswinter seit 1720 zu Buche schlägt. Inzwischen befahren permanent 2000 größere Schiffe die Ostsee. Darauf wurde bereits in einem Beitrag vom 16. August hingewiesen. Vgl. dazu den Beitrag auf ‚ozeanklima’ vom 10 April 2008 (siehe Brief-Archive) „Wann werden die richtigen Schlüsse aus den Ostsee-Eis Beobachtungen gezogen? - Der schwächste Eiswinter in der Ostsee seit 1720 - “
AB/Aug.2008 TEXT- REFERENZ I : Oldenborgh, 2008, in „Western Europe is warming much faster than expected“,
TEXT- REFERENZ II: E. Xoplaki & Kollegen, 2006, “Autumn 2006 is Very Likely the Warmest of Over More Than Half a Millennium”,
[1] Oldenborgh, Geert Jan van, Sybren Drijfhout, Aad van Ulden Reindert Haarsma Andreas Sterl, Camiel Severijns Wilco Hazeleger Henk Dijkstra, 2008; „Western Europe is warming much faster than expected“; http://www.knmi.nl/publications/fulltexts/why_is_europe.pdf [2] Elena Xoplaki, “Autumn 2006 is Very Likely the Warmest of Over More Than Half a Millennium”, http://scitizen.com, 23 Dec. 2006, Auf weitere Referenzen verweist der Beitrag. [3] M. Rodewald, 1948, „Das Zustandekommen der strengen europäischen Winter“, in: Annalen der Meteorologie, Heft 4/5, S. 97 [1] Konrad Kleinknecht, FAZ, 14. September 2007. [2] Intergovernmental Panel on Climate Change [3] Siehe dazu meine Ausarbeitung im Jahr 1992 für einen Vortrag bei GKSS (linke Spalte) [4] Mit dieser Frage habe ich mich im Zuge meiner Doktorarbeit Anfang der 1970 Jahre sehr auseinandergesetzt und hätte eine Plannung unterstützt die vorsieht, das die Generation im Jahr 2200, noch wenigsten 50% der jetzigen fossilen Energiereserven zur Verfügung stehen. [5] Z.B.: World Meteorology Organisation (WMO), United Nations Environment Programme (UNEP) [6] United Nations Framework Convention on Climate Change, 1992, in Kraft seit 1994 [7] Auch in dem jüngsten IPCC Report – Glossary (2007) wird Klima definiert als: (a) “Climate in a narrow sense is usually defined as the average weather,…”. (b) “Climate in a wider sense is the state, including a statistical description, of the climate system”. Kommentar: das ist weder logisch, noch macht solch ein Text viel Sinn, denn Wetter-Statisken werden nicht dadurch ‚etwas anderes’, weil man ihnen einen anderen Namen gibt.
[1] http://www.pik-potsdam.de/~stefan/ ; Professor of Physics of the Oceans, Potsdam University [2] Arnd Bernaerts, „Versäumisse der Wissenschaft“, DIE WELT, 26 April 1994, FORUM, Die andere Meinung, Seite 5. [3] Bert Bolin, “Next step for climate-change analysis”, Nature, Vol. 368, 1994, p. 94, here quoted with the statement: “More problematic are the popular articles in the daily press, written by people, often well-known in other areas, who do not know much about the basic scientific literature in the field.” [4] UNFCCC, United Nations Framework Convention on Climate Change [5] Statt dessen werden z.B. Klimaveränderungen und Klimasystem definiert, was keinen Sinn macht, wenn man nicht vorher Klima definiert hat; siehe dazu diverse Artikel zugänglich, Kasten links: Material in Deutsch [6] S. Rahmstorf, H.J. Schnellhuber; “Der Klimawandel”, 4 Auflage 2007, Seite 98. [7] Ditto, Seite 12 [8] Denn noch wird Klima in der Wissenschaftsliteratur als das durchschnittliche Wetter über einen längeren Zeitraum definiert. [9] Siehe das Kapitel 2 in “Der Klimawandel”, überschrieben „Die globale Erwärmung“, Seite 29 bis 52. [10] Seite 13; Auszug: Klimaänderungen sind die Folge von Änderungen in dieser Energiebilanz. |
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