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Sept. 1939: Der 2. Weltkrieges brachte Elend Am 1. September 1939 war mit dem Klima wohl noch alles normal. Die SEEWARTE, heute BSH, führte in ihrem täglichen Witterungsbericht u.a. folgendes aus:
__02 Sept. 1939: Bei anhaltend schwachen Winden in der freien Atmosphäre über Mitteleuropa sind die Druckänderungen weiterhin gering, ..... __03 Sept. 1939: Das skandinavische Hoch und das umfangreiche nordatlantische Tiefdruckgebiet sind die beiden das Grosswetter Europas bestimmenden Druckgebilde. ... Doch die Normalität hielt nicht lange an. Nur wenige Monate später war Deutschland und Europa zurück in der Kleinen Eiszeit, mit dem kältesten Winter seit über 100 Jahren. Auch Dänemark bekam die Klimaänderung voll zu spüren. Schon Ende Dezember 1939 waren Schneestürme über Dänemark hinweg gefegt. Mitte Januar fielen die Temperaturen bis minus 26 Grad Celsius, was zusammen mit schwerem Schneefall den Verkehr in weiten Teilen des Landes zum Erliegen brachte. Mitte Februar fielen die Temperaturen abermals auf minus 25 Grad C ab. Das ganze Kattegat bis weit ins Skagerrak hinein war in Mitte Februar 1940 vereist.
Die Frage ob der Seekrieg diesen Einschnitt maßgeblich mit initiiert hat, hat sich M. Rodewald und die ihm nachfolgenden Generationen nie gestellt. Immerhin folgte auf den Extremwinter 1939/40 eine globale Abkühlung bis Mitte der 1970er Jahre. Es ist schon bemerkenswert, wie man ein klimatisches Großereignis, das sich bereits im Winter 1939/40 deutlich manifestierte hatte, über 70 Jahren hinweg ignorieren kann.
Quelle: http://www.scharnhorst-class.dk/gneisenau/gallery/gallgneisenordmark.html Mehr dazu in dem
Beitrag „Extrem Winter 1939/40“ , linke Kolumne , FORUM_Wetterzentrale,
01 August 2008, http://www.wzforum.de/forum2/read.php?6,1402042,1402042#msg-1402042
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